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Für den kleinen Häkelappetit zwischendurch

Beim letzten Stricktreffen, das sich erfreulicherweise in der Stadt etabliert hat, in der ich aufgewachsen bin, hatte Andrea eine spannende, lebhaft aussehende Häkelarbeit dabei, die mich sofort faszinierte.

QuerGleich am nächsten Tag musste ich damit starten. Ich zog ein schönes No-Name-Garn aus dem Vorrat und nadelte nach der Anleitung “Harlekin” von Elisabeth Wetsch den ganzen Sonntag mit einem unterhaltsamen Hörspiel auf den Ohren vor mich hin.
In meinem Eifer habe ich übersehen, dass man für dieses Muster Garne mit kurzem Farbverlauf nehmen sollte. Der Farbverlauf meines Garnes ist definitiv zu lang und erzeugt statt eines abwechslungsreichen Rautenmusters ein eher behäbiges Streifendessin.

UmHals

Macht nix, die passende Wolle für den Harlekin kommt bestimmt, und für das Garn mit dem langen Farbverlauf habe ich nebenbei (in einer langweiligen Sitzung) ein anderes Projekt skizziert.

Titel

 

Das Muster selbst besteht aus zwei sich ergänzenden kurzweiligen Reihen, und man hat es rasch im Kopf.

 

 

 

Gestern sah ich in einem Discounter ein Tray mit der Aufschrift “Häckelnadeln”. Sie waren in den Stärken von 10 – 15 mm angeboten.
Ich konnte mir noch am ehesten vorstellen, die Erde von Bonsai-Pflanzen damit aufzulockern, also zu häckeln.

*Oberlehrermodus ein* zum Häckeln bedarf es einer Hacke, daher der Name. Zum Häkeln verwendet man eine Häkelnadel, also ein Gerät mit einem Haken. Im Grunde einfach zu merken, oder?

Warum man dem Begriff “häckeln” häufiger im Zusammenhang mit der Nadelarbeit als mit dem Werkeln im Garten verknüpft sieht, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, sofern sich nicht jemand erbarmt und mir erspart, dumm zu sterben.

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