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Margeriten im März

Von der Pferdekotze war noch Garn übrig, allerdings nicht genug um irgendetwas Sinnvolles anzufertigen. Es sollte schon verstaut werden, als zwei Dinge passierten: es zeigte sich im Netz eine Häkeldecke, in die sich hervorragend auch kleinste Garn-Reste integrieren lassen, und es hing ein Plastiksack am Türknauf. Inhalt: bunte Garne in Einzelknäueln unterschiedlicher Art und Stärke.

Die entdeckte Decke (die Deutschlehrer*innenschaft hätte sich ob der Begriffskombination bestimmt weinend im Lehrer*innenzimmer eingeschlossen) ist zwar wunderschön, vor allem wegen der ausgesuchten Garnkombination, ich bin jedoch der Auffassung: Kreise und Dreiecke anzufertigen und zusammen zu fügen sollten mich nicht überfordern. So sparte ich den Kauf der Anleitung.

Also wurden die Garne abgewogen und ein Probeblümchen gehäkelt. Das wog ich aus und kalkulierte, wie viele Kreise und Dreiecke ich wohl aus dem vorhandenen Garn herausschinden könne. Es entstand das praktische Ergebnis: 18 ganze und vier Halbkreise.

Die Dreiecke behielt ich noch außen vor, da kann ich im Notfall immer noch ein eigenes Knäuel anbrechen.

Hier also der Probeflecken, der auf Nachbarschaft wartet. Ich habe ihn einfach von einem der Projektbilder bei Ravelry abgeguckt.

 

Wenn die Decke fertig ist, wird auch nicht ein Schnippelchen mehr übrig sein, Reste kommen in die Umrandung.

Um Nachschub an Spendengarn brauche ich nicht zu bangen: Barbara schickte 1350g Blautöne.

 

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