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Willkommen in 2018!

Immerhin bin ich heute da, wo ich sein wollte: zuhause. Das ist nicht für alle selbstverständlich. Ich glaubte gestern auch noch nicht daran, da unsere Mitfahrgelegenheit noch einen weiteren Tag in Leipzig verbringen wollte.

Ich wünsche der werten Leserschaft ein gutes Neues Jahr mit Gesundheit, persönlichem Glück und Erfolg bei allen geplanten Vorhaben!

Mein Jahresende war so angespannt, dass in diesem Jahr viele Geschenke einfach ausfallen mussten.  Auch die Weihnachtspost wurde reduziert, die Prioritätenliste musste auf den vorderen Rängen einfach anders belegt werden. Es ist sogar so: Strickgeschenke werden teilweise erst Mitte Januar fertig und ausgeliefert. Schon die erste Januarwoche wird durch eine straffe Terminbelegung nicht zur Strickwoche. Genau genommen wurde in den letzten beiden Wochen überhaupt nichts gestrickt, da ich die Zeit mit Kongressvorbereitung verbracht habe, ab dem Heiligabend waren wir dann am Kongress tätig.

Freilich wurde in diesem Jahr wieder die Statistik für Garnzuwachs und Garnverbrauch geführt.

  • Spektakulär: 17500 Gramm Garne bekam ich geschenkt; kistenweise kamen die Garne an, die für das Stricken für karitative Zwecke vorgesehen sind.
  • “Nur” 5660 Gramm Garne habe ich gekauft, teilweise ebenfalls zum Stricken für Bedürftige. Es kamen 23150 Gramm Garn ins Haus, also über 23 kg.
  • Immerhin verließen über 25kg die Wollkisten und wurden als Geschenke oder karitative Projekte weiter geleitet. Ich selbst behielt nur zwei oder drei Sachen für mich.
  • Insgesamt wurden 26963 Gramm verarbeitet, also fast 27 kg, so dass der Gesamtvorrat an Garnen um fast 4kg, genau: 3813 Gramm sich verringerte. Der Zuwachs vom letzten Jahr hat sich damit wieder aufgelöst, mengenmäßig bin ich beim Stand von Ende 2015, trotz des hohen Garnumsatzes.

Bevor es in die Details des Garnverbrauchs geht, habe ich auch die Besucherzahlen auf diesem und dem alten Stricktagebuch gecheckt. Ich nehme an,  auf dem alten Blog sind überwiegend Spambots unterwegs. Manchmal bekomme ich aber noch Anfragen zu alten Projekten. Mehr als 45000 Klicks notierte das alte Stricktagebuch noch, nicht übel.

Hier, auf dem LanArta-Blog gab es fast  73000 Besucher. Also Besucher, keine Klicks, Spam und Fakes werden programmtechnisch weggebissen. Eine Verdopplung zum letzten Jahr.

Nun aber die Statistik

Wenn ich die verarbeitete Gesamtmenge der letzten 11 Jahre anschaue, habe ich durchschnittlich pro Jahr fast 13 kg verbraucht, also ein Kilo Garn monatlich. Das wird einem erst deutlich, wenn man die Zahlen dokumentiert. Gut, werden manche sagen, mit dem Handstrickapparat keine Kunst. Man erkennt aber, dass auch zwischen 5 und 6 kg von Hand verstrickt wurden, zuzüglich der gehäkelten Projekte, die ja auch von Hand gefertigt sind.
Bei den Lauflängen habe ich immer die verarbeitete Lauflänge berechnet. Wenn ich also drei Fäden mit einer Lauflänge von jeweils 750m/100g zusammen genommen habe, wurden 250m/100g angesetzt und nicht 2250m. Durch die viele Apparatestrickerei ist der Lauflängendurchschnitt doch relativ hoch.
Bemerkenswert die verstrickten Meter: über 100 km Garn verließen das Haus. Und fast genauso viele kamen auch bis zum Jahresende wieder.

Ein Jahreswechsel kommt fast nicht ohne gute Vorsätze aus. Unabhängig davon, ob sie eingehalten werden oder nicht. Ich hatte mir für 2017 vorgenommen, ein Bild zu stricken, auch schon das Jahr davor, dafür hatte ich einfach nicht den Kopf, das braucht Konzentration. Mein Vorhaben, ein paar Maschinentechniken zu probieren, habe ich teilweise umgesetzt. Real Life und so, in dem Fall auch real death.

Immerhin habe ich von zwölf angefangenen Projekten aus 2016 die Hälfte abgearbeitet, allerdings ist wieder ein halbes Dutzend dazu gekommen, so dass die gleiche Ausgangssituation wie 2017 besteht.
Bei fast 27 Kilo verstrickten Garns kann ich mir keine Vorwürfe machen, nichts umgesetzt zu haben. Insbesondere meine antiken Rundstricker, die ich hier noch gar nicht richtig vorgestellt habe,  waren sehr produktiv.

Konkret soll in 2018 geschehen:

  • Das gestrickte Bild kommt mit nach 2018
  • Zwölf angefangene Projekte wollen beendet werden, das halbe Dutzend davon nehme ich mir vor
  • Techniken auf der StriMa üben, vor allen an den Charity-Projekten. Ich habe ein hübsches Buch gekauft, mit kleinen Mustern und kurzen Spannfäden. Davon werde ich einige in die Leihmaschine programmieren und wieder Charity-Decken stricken. Vor allem will ich auch Verbindungstechniken üben.
  • Mehr Eigenentwürfe
  • Die hinzugekommenen Garne auch wieder wegarbeiten.

Fraglich ist natürlich, ob ich das schaffe, dieses Jahr war auch voller unangenehmer Überraschungen. Letztlich ist das Stricken jedoch ein Hobby und kein Leistungswettbewerb.

 

Nachtrag: es wurde gefragt, wieviel Geld ich für Garn ausgegeben habe; es waren so um die 270 € insgesamt, also unter 25 € monatlich. Ein preiswertes Hobby.

 

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