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Frühjahrsputz

Darüber kann man im Netz mehr lesen als einem lieb ist, Tipps, wie man vorgehen soll ohne Ende. Es geht jedoch nicht um die Haushaltsreinigung. Lohnt in der nächsten Zeit nicht, rings um uns herum gibt es lebhafte staubige Bautätigkeiten, da wäre es unsinnig, dem eindringenden Staub eine polierte Oberfläche anzubieten.

Für meinen Frühjahrsputz gibt es ohnehin nur eine deutsche Anleitung, und diese habe ich selbst geschrieben. Zumindest für die zu putzenden Objekte. Es handelt sich dabei um Handstrickapparate, bzw. Strickmaschinen.

Am Sonntag besuchte mich Ulrike aus Hamburg. Sie hatte schweres Gerät im Gepäck. Wir hatten vereinbart, dass wir das gute Stück einer Generalreinigung unterziehen wollten. Es handelte sich um eine Brother KH 970 nebst Doppelbett, KG und weiterem Zubehör.
Da ich Doofnuss vergessen hatte, von der Aktion Bilder zu machen, greife ich auf ein Fremdbild zurück, dass ich von dieser Bildquelle habe. Da kann man auch gleich mal sehen, welchen Wert das Gerät in Russland hat.

 

Nach meiner Reinigungsanleitung, die Kerstin auf ihr Website aufgenommen hat, als ich noch keinen eigenen Webspace hatte, nahmen wir alles auseinander und putzten jede Ecke, der Wattestäbchen-Verbrauch war enorm. Erstaunlicherweise war nicht nur die Nadelsperrschiene nach 10 Jahren im Ruhestand noch gut in Schuss, sondern das Gerät war auch kaum verstaubt.
Das Transportband hatte jedoch eine Reinigung und Schmierung dringend nötig, und die Nadeln waren stumpf.
Ulrike tat der Maschine die Liebe und nahm sie alle heraus. Nach einer kleinen Einweichzeit wurden sie poliert, verbogene ausgetauscht und alle wieder eingesetzt.

Da wir schon einmal dabei waren, nahm ich auch gleich meinen Handstrickapparat Brother KH830 auseinander und war sehr, sehr, sehr froh, als Ulrike sich auch dieser Nadeln annahm. Eine Elendsarbeit. Auch mein Apparat war erstaunlich flusenfrei, die Bürste förderte ein paar Fusseln zu Tage, aber der Staubsauger hatte die Hauptarbeit regelmäßig nach dem Stricken schon erledigt.
Alle alten Ölrückstände wurden abgewischt und die entsprechenden Teile mit harz- und säurefreiem Öl frisch geschmiert.

Ulrike musste nun zurück in ihr Domizil, ihre beiden Hunde erwarteten ihre Abendmahlzeit. Ich nahm mir noch meine eigene elektronische Maschine vor: Eine Silver Reed KH 840, die ich wieder einsatzbereit machte.

Meine Belohnung: Ulrike ließ mir ihre Maschine als Leihgabe da, so dass ich nach Herzenslust probieren kann, bis sie wieder im Ländle ist. Erstmal darf sie sich an das hiesige Klima gewöhnen, denn die kommenden Wochen(enden) sind prall bepackt mit Verpflichtungen, reichhaltigem Osterbesuch und beruflichen Aufgaben an allen drei Aprilwochenenden. Erst Ende April ist Land in Sicht. Da freue ich mich schon drauf, die Maschine zu testen.

Beim Aufräumen fand ich eine Maschenprobe, handgestrickt, muss um 2012 entstanden sein. Ich weiß ums Verrecken nicht mehr, zu welchem Muster die gehört, es handelt sich um eine Decke aus einzelnen Quadraten. Ah, jetzt habe ich es, es ist diese Decke, der Merrywood Throw. Aber wo nun das Muster abgeblieben ist?
Das Quadrat ist tatsächlich quadratisch, ich habe beim Fotografieren den Paralaxenausgleich nicht beachtet.

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