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Sehr früh dran

In unserer Region, der „Toscana Deutschlands“ haben wir in vielem die Nase vorn. Uns wird immer angedichtet, wir seien die sonnigste Provinz. Das ist falsch, wir haben die wärmste Region in Deutschland, und natürlich die besten Weine, denn da muss nichts zugesetzt werden, der hohe Öchslegrad kommt von selbst. Der Frühling kann dann so aussehen, dass wir nach einer halben Stunde Autofahrt an Ostern noch skifahren können, und im Rheintal steht alles in voller Blüte.

Dieses Jahr fällt sogar hier aus dem Rahmen: es ist seit Wochen sonnig und die Wasservorräte schwinden. Regen ist dringend erforderlich. Die Obstblüte ist fast vorbei, unbehelligt von Frosteinbrüchen.

Und nun die Phänomene:

  • In der letzten Märzwoche, also vor mehr als 14 Tagen, wurde schon heimischer Spargel an den üblichen Ständen verkauft. Was ich von diesen Nitratbomben halte, habe ich an dieser Stelle schon deutlich gemacht, übrigens ebenfalls am 9. April.
  • Vor dem Haus riecht es schon heftig nach Waldmeister, den man in der Regel im Mai antrifft, aber nicht in den ersten Apriltagen
  • Und ratet mal, was ich heute im Morgentau fotografiert habe?

Ich meine nicht die Vergissmeinnicht, von denen kann man in den Gärten wahre Teppiche sehen. Seht die weißen Rispen rechts, da entrollen sich schon die Maiglöckchen.

An Ostern schmückt sich die Ortseinfahrt stets mit dieser herrlichen Blütenpracht. In diesem Jahr wird sie an Ostern schon vorbei sein, zu warm, zu trocken. Das Handyfoto vom heutigen Palmsonntag gibt die Schönheit gar nicht wieder. Morgen werde ich schnell noch mit dem Fotoapparat ein Bild machen.

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