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Elefantös

Sieht man ihm nicht an, dass der Elefant nur 100g  Garne verbraucht hat. Dafür verschwand die Füllwatte im Balg im Umgucken.
Stichwort Füllwatte: Die Kreativläden verkaufen sie so teuer, dass man für den gleichen Preis pro 100g auch feinsten Bio-Parmaschinken bekommt. Um eine Fahrt in die Stadt zu vermeiden, habe ich ein Kissen beim nächstgelegenen Baumarkt gekauft und die Füllung verwendet.  Beim blaugelben Möbelriesen sind die Innenkissen wohl preisgünstiger, aber die Fahrt und der Zeitbedarf, dort hinzukommen muss mitberechnet werden. Es lohnt demnach nur, wenn man ohnehin dort ist und dran denkt, die Kissen für das nächste Projekt mitzunehmen.

Der Elefant hat eine beachtliche Größe dafür, dass nur mit Garn dünner als Sockenwolle gehäkelt wurde, 37 cm x 20 cm x 14 cm.

 

Das Hinterteil ähnelt eher einem Nilpferd als einem Elefanten, aber es handelt sich um ein Knuddeltier, nicht um eine naturgetreue Nachbildung.

 

Ich finde es immer wieder genial, wie die Konstrukteurinnen die Euklidische Geometrie ausnutzen und diese wunderschönen Projekte entwickeln. Diese Tüftelei ist einfach nur bewundernswert, und die Möglichkeiten, mit Farben jedes Mal ein individuelles Aussehen zu verleihen sind sonder Zahl.

Die unterschiedliche Blütenblattzahl bei den African Flowers bewirkt die Formgebung: zwei große Pentagone für die Ohren, 17 Pentagone, 18 Hexagone, drei vierblättrige und drei Oktagone braucht man für die Elefantenform. Wie erwähnt könnte man die Patche on-the-go Zusammenhäkeln, ich finde die Nähvariante jedoch wesentlich handhabbarer. Ich muss auch zugeben: das Fototutorial zum Zusammenfügen habe ich auch dringend gebraucht. Ein weiteres Lob an die Designerin für ihre hervorragende Arbeit.

Für die Augen wähnte ich ausreichend Auswahl in meiner Knopfschachtel, aber es bestätigt sich das gleiche, wie beim Wollvorrat: nie ist das richtige dabei. Es war kaum möglich, zwei identische Knöpfe zu finden. Ich dachte an zwei schwarze Jettknöpfe, davon gab es nur einen. OK: diese beiden hellen Knöpfe kann ich noch mit schwarzem Permanentstift einfärben, aber erstmal lasse ich sie so.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch die Bezugsquelle des Loxodonta von Anne Rutgrink.

4 Gedanken zu „Elefantös

  1. Conny sagt:

    Hat der Elefant noch ein Inlett oder ähnliches? Ich hätte sonst Bedenken, dass die Füllung durch die Häkelei kommt.

    Viele Grüße

    Conny

    Antworten
    • LanArta sagt:

      Hallo, Conny,

      nein, ein Inlett gibt es nicht. Das Füllmaterial ist ziemlich „langfaserig“.
      Bei den anderen Figuren, die ich gemacht habe, ist nichts dergleichen passiert.  Früher habe ich Puppen und Tierchen mit Wollvlies gestopft, da kam auch nichts durch.
      Die Rosetten sind auch sehr eng gehäkelt, so fest, wie es mit der 2-er Nadel ging.

       

      Viele Grüße

      Michaela

      Antworten
  2. Kathrin Schenk sagt:

    Dieser Elefant würde mir auch sehr gut gefallen. Deine Farbwahl ist sehr schön und deine Geduld für solche Kunstwerke sowieso bewundernswert.

    Liebe Grüsse

    Kathein

    Antworten
    • LanArta sagt:

      Danke schön, liebe Kathrin!
      Ich bin sicher, die Geduld hättest du auch. Mir geht die beispielsweise komplett für Socken ab.

      Viele Grüße

      Michaela

      Antworten

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