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Vom Schwarzwald nach Schwaben …

… wird dieser Pullover gehen. Vor genau sechs Jahren habe ich die Septemberausgabe der Sabrina gekauft und exakt diese Anleitung als Ausschnitt aufgehoben. Mir gefiel der große Kragen so gut, allerdings hat mich die Tatsache etwas abgeschreckt, dass man vom angegebenen Garn, einer Lana-Grossa-Wolle – Bingo – 900g benötigte.

 

 

Beim Durchblättern meines Ordners mit ausgeschnittenen oder ausgedruckten Mustern fiel mir die Anleitung in die Hand. Im Garnvorrat wurde ich mit 600g Superlana von Lana Grossa fündig, die ich einmal gegen ein Buch eingetauscht hatte. Mir war völlig entgangen, wie es ist, mit 5mm Nadelstärke zu stricken, innerhalb von neun Tagen – es wäre sogar schneller gegangen, wäre ich am Stück drangeblieben – war das Teil fertig. Ich stricke ganz selten mit so dicken Nadeln.
Während der Anfertigung kam mir die Idee, dass dieses Teil ein prima Geschenk für meine Schwägerin aus Schwaben  werden könnte.

Um das dunkle Tannengrün etwas aufzuhellen, habe ich die Kanten mit 50g Merino extrafine von Schachenmayr gepimpt. Von diesem Garn habe ich 1kg bei einem Ausverkauf  für 40 € bekommen. Leider waren die anderen angebotenen Farben schwarz und grau. Diese Farben kommen bei mir nicht in den Vorrat.

 

 

 

Das Muster ist ein „falsches Zopfmuster“, d.h., die Maschen werden nicht verkreuzt, sondern es wird eine Masche zwischen zwei Maschen zugenommen, in der nächsten Hinreihe zieht man dann die erste der drei Maschen über die beiden anderen und kommt damit zur Zopf-Anmutung.
Der Schnitt in T-Form ist denkbar einfach, für die überschnittenen Ärmel werden einfach Maschen dazu angeschlagen.

Für das Pattern, das bei Ravelry vorgestellt wird, habe ich das Modellbild aus der Zeitschrift abfotografiert, weil bei den Bildern, die jemand zwar dankenswerterweise aber auch extrem dunkel fotografiert eingestellt hatte, die Details nicht zu sehen waren. Ich habe als Editor die Modellseite daher etwas umgebaut.

 

Da ich ein paar Tage frei hatte, sind gleich noch zwei Sachen fertig geworden. Eines mit dem Handstrickapparat, hier begann die Vorbereitung zum Stricken schon 2001 mit dem Lochen der Karten für das Muster. Das andere ist eine Mischung von Häkeln und Stricken mit dem Handstrickapparat. Beide Modelle kommen aus dem Dänischen, eines aus einem Buch von 1999, das andere von 2014.
Und ja: natürlich werde ich wieder etwas ablästern über Leute, die sich fremdsprachigen Mustern verweigern. Ich habe das an dieser Stelle – mit Hilfe versehen – schon einmal getan.

Diese beiden Modelle werden dann in der nächsten Zeit vorgestellt.

 

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